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Elvis meets Jazz

 

grandios

Elvis meets Jazz Fritz-Henssler-Haus Dortmund 14.10.2011

Das letzte Mal Elvis meets Jazz in diesem Jahr. Ich werde die Musiker vermissen. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit sie in ihren anderen Projekten zwischenzeitlich sehen bzw. hören zu können. Bei Oliver Steinhoff, dem formidablen Elvis meets Jazz-Sänger ist die nächste Gelegenheit ihn live erleben können eine Veranstaltung in stilechtem Ambiente, nämlich im Buedinger 50er Jahre Museum, am 10.11.2011. Nähere Infos dazu gibt es auf der Homepage des Museums.
Der gestrige Elvis meets Jazz-Abend war geprägt von Ausgelassenheit, Perfektion und Sinnlichkeit.
Ausgelassen waren neben dem Publikum auch die Musiker, die ihren Spielraum auf der Bühne zu vielfältiger Selbstdarstellung nutzten. Wer hat schon Gelegenheit einmal die Unterbekleidung (wohlgemerkt nur im Ansatz) des Leiters der Glen Buschmann-Akademie in einem Konzert bewundern zu können. Auch Oliver Steinhoff setzte mit seiner in Memphis erworbenen Schuhmode kleidungsmaessige Maßstäbe an diesem Abend. Dazu trug er einen braunen Nadelstreifen-Anzug und war darin grösser denn je (was bestimmt an den Längsstreifen lag, die dieses noch explizit betonten).
Perfekt war an diesem Abend die Performance. Das Zusammenspiel der Musiker, der Vortrag des Sängers - alles war ohne Fehl und Tadel. Die neuen Songs von Elvis, wie Jochen Schrumpf sie bezeichnete, also die Neuarrangements der Elvis meets Jazz-Truppe der Elvis-Klassiker "Can't help falling in love with you", "Love me tender", "One night with you" oder "I just can't help believin" waren ästhetisch formvollendet. Natürlich klingen diese Songs im Originalzustand schon äußerst gut, in ihrer Jazzvariante brauchen sie sich aber vor dem Original nicht zu verstecken...
Als Sinnlichkeit bezeichnet man die Hingabe an das angenehme Erleben durch die Sinne. Dieser Maxime wurde der Konzertabend in jedweder Hinsicht gerecht. Ich fühlte mich zu Hause im FHH in Dortmund. Es waren viele Freunde da, dazu die bekannten Musiker, das Ambiente war sehr schön, besonders das bunte-schummrige Licht verlieh dem Konzert atmosphärisch perfekte Rahmenbedingungen. Elvis meets Jazz war, wie oben bereits beschrieben, wieder einmal ein Fest der Sinne.
Elvis Songs einmal so interpretiert zu hören, wie das bei Elvis meets Jazz der Fall ist, ist ein ganz besonderer Genuss und ich möchte kein Konzert der Truppe missen. Das dem Projekt Elvis meets Jazz zugrundeliegende Konzept dürfte in der Welt einmalig sein, zumindest habe ich noch nie Ähnliches irgendwo (das WWW macht es ja möglich sich zu informieren) gesehen oder gehört.
Mein allergrößtes Kompliment an die fünf einzigartigen Musiker, die Elvis Presley mit diesem Programm eine wunderbare Würdigung zuteil werden lassen. Gleichzeitig zeigen sie, was die Verschmelzung verschiedener Musikgenres Großartiges hervorbringen kann.
Ihr seid grandios!

 

merci

Elvis meets Jazz Bad Nauheim 08.10.2011

Die Elvis meets Jazz-Abende sind etwas ganz Besonderes. Einen würdevollen Rahmen für ein solches Konzert bot das Theater am Park in Bad Nauheim am gestrigen Samstag. Das Team des Theaters um den Intendanten Ulrich Rhein hatte den Theatersaal diesmal mit gemütlichen Bistrotischen ausgestattet und mit Kerzen in stimmungsvolles Licht getaucht. Es war ein sehr schönes Ambiente für ein außergewöhnliches Konzert. So extraordinär wie die Idee, das Konzept dieses Projekts sind auch die Musiker, die es zur Umsetzung bringen:

Jochen Schrumpf
ist Leiter der „Glen Buschmann Jazzakademie“ Dortmund. Als Dozent für Jazzgitarre, Bezirksleiter und Koordinator im Leistungsteam arbeitet er seit vielen Jahren an der Musikschule und ist Prüfungsausschussmitglied an verschiedenen renommierten Musikschulen im In- und Ausland.

Martin Klausmeier

ist gefragter Live- und Studiomusiker in den Bereichen Rock, Jazz und Klassik. Seine Referenzen sind u.a. Musicals wie „Les Miserables“ (Duisburg), „Saturday Night Fever“ (Köln). Außerdem ist er Dozent für Gitarre an der Universität Dortmund.

Ralf Bornowski
tourte jahrelang mit „Acoustic Groove Band“ und studierte kubanische und brasilianische Percussionmusik“. Seit 1994 unterrichtet er Schlagzeug und spielt in verschiedenen Bands.

Sebastian Haase
studierte klassischen Kontrabass an der Universität Dortmund und Jazzbass an der Glen Buschmann Jazzakademie Dortmund. Er zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus und gilt damit als außergewöhnlicher Musiker.
(Quelle:www.oliver-steinhoff.de)

Hinzu kommt der Protagonist des Abends, ein wundervoller Mensch und fantastischer Künstler:
Oliver Steinhoff
ihm gelingt es durch seine charismatische Ausstrahlung sowie seine unverwechselbare Bühnenpräsenz sein Publikum mehr als nur zu fesseln.
(Quelle: www.oliver-steinhoff.de)

Elvis meets Jazz bedeutet, dass wunderbare Songs des King of Rock ´n´ Roll, Mr. Elvis Presley, in neuer Manier vorgetragen werden. Man gibt den alten Klassikern einen neuen „Anstrich“ und präsentiert Hits wie „Burning Love“, „Suspicious Minds“ oder ähnliche Titel innerhalb eines Jazz-Arrangements. Die vertrauten Songs klingen so komplett anders – einfach nur unbeschreiblich schön. Man muss es einfach einmal selbst gehört haben, wenn Oliver Steinhoff mit seinen Musikern den Abend mit einem weichen, sanften „Kentucky Rain“ eröffnet. Es ist zum Dahinschmelzen. Ein solcher Elvis meets Jazz-Abend wartet aber nicht nur mit soften Klängen auf. Es gibt auch flotten Rock ´n´ Roll/Jazz-Crossover bei dem das Publikum nicht nur mitgehen, sondern auch richtig mitmachen muss. Die Stimmung im Theater am Park war wieder einmal blendend und es hat richtig Spaß gemacht ein Teil(nehmer) dieses Konzerts zu sein.
Auch wenn ich das in vorangegangenen Berichten schon öfters geschrieben habe, so ist es mir erneut ein Anliegen zu erwähnen, dass bei solchen Elvis meets Jazz-Konzerten der Spaß nicht nur auf der Zuschauerseite ist. Man merkt sehr deutlich, dass alle, die auf der Bühne stehen ebenfalls ganz viel Freude an dem haben, was sie tun.
Oliver Steinhoff leitete eloquent durch den Abend, unterstützt durch Jochen Schrumpf, der unter anderem eine herrliche Geschichte bezüglich einer seiner New York-Reisen zum Besten gab. Die lockere Atmosphäre des Abends manifestierte sich auch in dem einen oder anderen Zwischenruf der Zuschauer, einigen Gags zwischen den Bandmitgliedern auf der Bühne sowie dem Spiel Oliver Steinhoffs mit dem Publikum. Oliver Steinhoff ist nicht nur ein ausgezeichneter Sänger, er ist auch der geborene Entertainer und versteht es jedes Publikum in seinen Bann zu ziehen.
Das Elvis meets Jazz-Programm wartete am gestrigen Abend auch mit einer Überraschung auf. Einige ganz neue Songs wurden gestern präsentiert und damit uraufgeführt. Die neu arrangierten Elvis-Lieder waren allesamt exzellent. Wenn Oliver Steinhoff, begleitet durch seine einzigartigen Musiker „Love me Tender“ als Jazzversion singt, ist das ein bewegender Moment des Konzertabends. Man beachte, dass diese Art von Musik sowie ihre Umsetzung und Präsentation weltweit wohl einmalig sind.
Nach einigen Zugaben und einem zum Abschluss des Konzerts sehr gefühlvoll vorgetragenen „My Way“ entließ das Publikum Oliver Steinhoff und seine Band mit viel Applaus.
So schließe ich meinen Bericht (wie immer) mit dem Aufruf ein Elvis meets Jazz-Konzert einmal selbst zu besuchen. Es ist ein Erlebnis, zu dem man schon bald wieder Gelegenheit hat, nämlich am 14.10.2011 im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund.

Vielen Dank an Martin Klausmeier, Sebastian Haase, Ralf Bornowski, Jochen Schrumpf und Oliver Steinhoff für einen ganz besonderen Abend. Gleiches gilt für das Team des Theaters am Park in Bad Nauheim, die solch wunderbare Veranstaltungen möglich machen.
(http://www.theater-am-park.de)
Merci!



 

 

 

 

ein fantastischer Abend

Elvis meets Jazz 15.07.2011 Dortmund

Das Elvis meets Jazz-Konzert mit Jochen Schrumpf, Martin Klausmeier, Sebastian Haase, Ralf Bornowski und Oliver Steinhoff in der Bibliothek in Dortmund-Brackel war ein ganz besonders schönes Event.

 

 

Die Band war gut drauf an diesem Abend. Der Frontmann, der beste Elvis-Interpret aller Zeiten (wie Pavel Popolski es ausdrücken würde: ich luge nicht, wenn ich das sage) – Oliver Steinhoff – ebenso. Selbiges gilt für das Publikum. Es hat HERVORRAGEND mitgemacht.
Die Bibliothek war voll besetzt. Sie bot mit ihrem Wintergarten, in dem sozusagen die Bühne war, einen schönen Rahmen für dieses Konzert erlesener Elvis-Stücke, die nicht auf herkömmliche Weise, sondern in ganz unkonventioneller Manier von den Künstlern dargeboten werden.
Das Elvis meets Jazz-Programm beginnt (immer) mit meinem Lieblingssong von Elvis Presley - „Kentucky Rain“.
Es war ein großes Erlebnis in Bonn-Bad Godesberg beim Elvis Tribute-Konzert Bobby Wood getroffen zu haben, der als Elvis Studiomusiker mit ihm 1969 diesen wunderbaren Song in den American Sound Studios in Memphis aufgenommen hat.
Die verschiedenen Jazz-Versionen bzw. die neuen Arrangements (nicht alles ist Jazz) der guten alten Elvis-Songs werden von Oliver Steinhoff und seinen Bandkollegen mit Charakter und Leidenschaft gespielt bzw. gesungen. Es macht Ihnen Spaß (man spürt es beim 1. Ton, der erklingt) diesen Abend zu zelebrieren. Dem Publikum hat es ebenso viel Freude bereitet. Der Funke sprang in jeden Fall über. Und im Publikum saßen keineswegs nur Elvis-Fans. Es war sehr bunt gemischt.
Man liebt dieses Programm auch, wenn man kein Elvis-Fan ist. Es ist einfach nur gute Musik – von SEHR guten Musikern.

 

 

Leider ist ab Vollendung meines 40. Lebensjahres mein Gedächtnis so schlecht geworden, dass ich die Setliste des Konzerts nicht aus dem Kopf wiedergeben kann. Ich führe deshalb hier nur einige Songs auf, an die ich mich noch erinnern kann. Es waren aber viele, viele mehr, die an diesem Abend gespielt wurden.
Nach meinem persönlichen Höhepunkt „Kentucky Rain“ kamen wundervolle Versionen von „In the Ghetto“ (Gänsehaut!), „Suspicion“ (ein absoluter Kracher…sowohl von Elvis als auch von Oliver Steinhoff), „Burning Love“ (wo das Publikum schon zu verstärktem Mitsingen aufgefordert war), „Don´t be cruel“ (Let´s rock…), „Blue Suede Shoes“ (auch da ging es ab), „Yesterday“ (welches wiederum unter sehr engagierter Beteiligung des Publikums gesungen wurde), „Walk a mile in my shoes“ (da gab es kein Halten mehr), „My boy“ (welches meistens Jochen Schrumpf gewidmet wird – ich glaube jedoch nicht an diesem Abend) und „Suspicious Minds“ (welches Elvis letzter No 1-Hit zu seinen Lebzeiten war; von Oliver Steinhoff geradezu euphorisch interpretiert). Wie gesagt, es waren viele Songs mehr, die an diesem Abend aufgeboten wurden. Ich konnte sie leider nicht alle behalten bzw. auch die Reihenfolge nicht reproduzieren.

 

 

Das Programm schloss dann nach all den vielen tollen Interpretationen der Songs von Elvis Presley, ein paar Anekdoten zwischendurch, einigen „Mitmach-Aktionen“ für das Publikum, einem spontanen Tänzchen mit einer älteren Dame sowie einem Autogrammkartenwurf in die 1. Reihe mit „My Way“. So wie Oliver Steinhoff es singt, kommt es für mich sowohl an Elvis als auch an Frank Sinatra heran…(auch wenn jetzt alle Fanclubs dieser Welt der beiden Ausnahmekünstler über mich herfallen…). Ich fand es total bewegend. Es hat mich sogar veranlasst mein Feuerzeug herauszuholen, was ich nur ganz selten tue…

 

 

Es war die Krönung eines fantastischen Abends!
Die nächste Gelegenheit die tolle Elvis meets Jazz-Truppe erleben zu können, wäre am 08.10.2011 im Theater am Park in Bad Nauheim oder am 14.10.2011 im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund.

 

 

in Höchstform

Elvis meets Jazz 01.+ 02.04.2011 Bad Nauheim

Nach langer Abstinenz (das letzte Konzert dieser Art war für mich im Oktober 2010) hieß es wieder einmal Elvis meets Jazz im Theater am Park in Bad Nauheim. Eine hochklassige Jazz-Band trifft auf den besten Elvis-Interpreten der Republik. Gespielt werden Elvis-Songs, allerdings allesamt neu (eigen und kreativ) arrangiert. Ein absoluter Genuss für das Ohr, aber auch fürs Auge, denn wenn man Elvis-Interpret ist, bleibt es nicht aus, dass bei dem einen oder anderen Song auch mal die Hüften kreisen. Und das beherrscht Oliver Steinhoff, der Sänger des Projekts „Elvis meets Jazz“ in Perfektion. Oliver Steinhoff ist für mich der unangefochten beste Elvis-Interpret in Deutschland. Niemand kann Elvis so zum Leben erwecken wie er es in seinen Konzerten vermag. Bei Elvis meets Jazz wird er in diesem Unterfangen von vier fantastischen Bandkollegen unterstützt, allesamt mit beeindruckender Biographie im Hintergrund. Sie sind absolute Meister ihres Fachs: Jochen Schrumpf – E-Gitarre, Martin Klausmeier – Akustikgitarre, Sebastian Haase – Kontrabass, Ralf Bornowski - Schlagzeug
Die zwei Konzerte in Bad Nauheim am 01. + 02.04. waren wieder einmal echte Erlebnisse.
Ich möchte den Klang der Stimme von Oliver Steinhoff beschreiben, aber ich glaube mir fehlen die richtigen Worte dafür. Sie ist jedenfalls einmalig, trifft absolut ins Mark, klingt besser als vieles, was ich bis dato gehört habe (und ich höre durch meine Musicalbesuche ganz, ganz viele gute Stimmen). Aber keiner hat dieses Volumen, dieses Timbre, diese Kraft in der Stimme. Ich bin jedes Mal wieder begeistert.
Die Elvis meets Jazz-Konzerte leben, wie alle Auftritte von Oliver Steinhoff, sehr von der Interaktion mit dem Publikum, welches am Freitag noch mit angezogener Handbremse „mitmachte“, am Samstag aber ordentlich Gas gab. Die Künstler auf der Bühne taten es dem Publikum nach. Sie waren alle in Höchstform.
Für mich ist ein Höhepunkt des Elvis meets Jazz-Konzerts das zum Intro gesungene „Kentucky Rain“ von Elvis. Doch es folgen viele solcher Höhepunkte über das Konzert hinweg. Es sind einfach wunderschöne Interpretationen der zeitlosen Songs von Elvis Presley, die dort geboten werden.
Man merkte Freitag und Samstag wieder deutlich, dass es den Künstlern richtig Spaß macht zusammen auf der Bühne zu stehen. Ihr Enthusiasmus übertrog sich ohne Mühe ins Publikum.
Es bleibt zu erwähnen, dass die zwei Konzerte, trotz des Konzepts, dass sie gemeinsam haben, ganz unterschiedlich abliefen, da sie auch Raum für Improvisation bieten, welcher insbesondere von Jochen Schrumpf immer gern genutzt wird. Bei ihm weiß man nie, was auf der Bühne als nächstes passieren wird. So erhalten viele Songs erst auf der Bühne ihr endgültiges „Gewand“. Die Bandkollegen, natürlich auch Oliver Steinhoff lassen sich wunderbar auf dieses Spiel ein und zelebrieren es richtiggehend. Es ist nicht nur für die Band, auch für die Zuschauer ein großer Spaß.
Es waren zwei wunderbare Abende in Bad Nauheim. Die nächsten Konzerte dieser Art finden am 15.07. in der Bibliothek in Dortmund/Brackel und am 14.10. im Fritz-Henßler-Haus (ebenfalls) in Dortmund statt. Ich kann nur allen empfehlen das einmal mitzuerleben. Oder aber ein anderes Konzert von Oliver Steinhoff zu besuchen (siehe www.oliver-steinhoff.de).
Es lohnt sich!

 

 

absolut empfehlenswert

Elvis meets Jazz Benefizkonzert Dortmund 08.10.2010

Da ich über das letzte (=mein erstes) Elvis meets Jazz-Konzert schon ausführlich berichtet habe, möchte ich zum gestrigen Elvis meets Jazz-Benefizkonzert für die Hilfsorganisation „terre des hommes“ nur ein kürzeres Statement abgeben.
Einiges war ähnlich dem letzten Konzert. Ein paar Dinge waren anders…
Die Stahlhalle in der DASA (=Deutsche Arbeitsschutzausstellung) in Dortmund war eine wirklich schöne Location für das Konzert. Zwar ist die Stahlhalle sehr groß, so dass man denken könnte, darin „verliert“ sich ein solches Konzert. Dies war aber nicht der Fall. Zum einen war der Raum gut gefüllt, es waren sehr viele Konzertbesucher gekommen. Zum anderen bietet die Halle dank der dort aufgestellten Exponate der Ausstellung sowie einer guten Lichttechnik und Lichtchoreographie eine sehr schöne Atmosphäre. Unter den zahlreichen Besuchern des Abends waren nur wenige Elvis-Fans, dafür aber umso mehr Mitglieder und Unterstützer der Organisation „terre des hommes“, die zugunsten hilfebedürftiger Kinder in Kolumbien dieses Konzert durchgeführt hat. Diesen Menschen, die sich ehrenamtlich für andere, in Not geratene Menschen engagieren sowie Oliver Steinhoff und seiner Band, die zugunsten des Hilfsprojekts auf ihre Gage verzichteten, gebührt ein ganz großes Lob und meine absolute Hochachtung. Es ist wunderbar, dass solche Veranstaltungen stattfinden können. Man kann mit dem an diesem Abend gesammelten Geld sicher einiges bewegen.
Da das Publikum, wie schon erwähnt, nicht primär aus Elvis- oder Oliver Steinhoff-Fans bestand, war die Stimmung ganz anders als beim letzten Konzert. Es war etwas gediegener- seriöser. So viele (meist ältere) Menschen im Anzug oder Kostüm wären im Normalfall bei einem solchen Konzert eher nicht anzutreffen gewesen. Dennoch – auch wenn die Stimmung zum Ende Konzerts nicht am „überkochen“ war (wie sonst üblich), haben Oliver Steinhoff und seine Band es mal wieder geschafft zu überzeugen. Ich hoffe, es ist ihnen gelungen (ich denke ja) durch diese Veranstaltung viele neue Sympathisanten gewonnen zu haben. Ich stelle mir das „Geschäft“ als Künstler unheimlich schwer vor. Da ist es unglaublich wichtig seinen Bekanntheitsgrad immer weiter auszubauen, auch wenn das natürlich an diesem Abend nicht im Vordergrund stand.
Ich kann ein solches Konzert (es gibt derer noch viele – siehe Rubrik Termine) nur jedem empfehlen. Wie der Abend gezeigt hat, muss man nicht unbedingt Elvis-Fan sein, um sich „mitreißen“ zu lassen. Da die Elvis-Songs ja nicht in typischer Elvis-Manier vorgetragen werden, sondern im Jazz-/Rock-Gewand neu interpretiert daherkommen, ist das Konzert ein ganz besonderes Juwel in der Kunst- und Kulturszene. Danke an Oliver Steinhoff und seine außergewöhnlich guten Musiker: Ralf Bornowski, Sebastian Kruse, Jochen Schrumpf und Martin Klausmeier für diesen schönen Abend.
(Und das nächste Mal „bebt“ die Halle dann auch wieder und alle tun ihre Hände freiwillig und jederzeit nach oben…)

 

 

 

 

 

„pur“ und authentisch

Elvis meets Jazz 03.09.2010 Dortmund

Die Anreise nach Dortmund war mit einigen Strapazen verbunden, aber es hat sich voll und ganz gelohnt. Ich wusste zunächst nicht, was mich bei diesem Konzert erwartet. Ich war also äußerst neugierig auf die Veranstaltung, die ich dank großartiger Transportunternehmen (Lufthansa/Sixt) und trotz Freitagschaos auf den Straßen sowie einer Mega-Baustelle vor Dortmund zehn Minuten vor Konzertbeginn pünktlich erreichte. Ich sicherte mir einen Platz in der letzten Reihe (ja, es war voll im Fritz-Henßler-Haus!), von wo aus ich aber hervorragend sehen (und hören) konnte. Ganz allgemein möchte ich die Atmosphäre im FHH loben. Alles ist klein, aber gemütlich. Gedämpftes Licht, Kerzen, kleine Bistrotische. Und man ist, wie bereits erwähnt, sehr nah dran an der Bühne.
Als Oliver Steinhoff auftrat, gab es keine Reaktion des Publikums. So verliebt ist der Ruhrpöttler in sein Tischgespräch bzw. –getränk. Das hatte ich auch noch nicht erlebt, aber warum soll sich ein Künstler seine Lorbeeren nicht erst verdienen müssen. Und das hat Oliver Steinhoff, ich nehme es vorweg, an diesem Abend mit Bravour getan. Die anfängliche „Reserviertheit“ des Publikums ging während des Konzerts in absolute Euphorie über. Und das ist doch das schönste Kompliment für einen Künstler, das er in der Lage ist, ein kritisches Publikum zu überzeugen und auf seine Seite zu ziehen. Natürlich gebührt das Lob nicht nur Oliver Steinhoff, der hervorragend sang (gut aussah, natürlich auch outfitmäßig) und mitreißend „animierte“, sondern auch seiner wirklich großartigen Band. Es sind tolle Musiker, die auch improvisieren können und so dem Abend eine ganz besondere Note gaben. Das Konzert war ein wunderbares Erlebnis, denn so „pur“ und authentisch hatte ich die Songs von Elvis noch nie erlebt. Selbstredend gab es auch wieder einige „Schätze“ im Repertoire des Oliver Steinhoff. Er sang einige unbekanntere Lieder, die aber wunderschön sind, neben vielen Elvis-Klassikern. Mein Lieblingslied ist „Kentucky Rain“, welches den Abend eröffnete, der – wie immer – durchaus interaktiv ablief. Man muss schon ein bisschen mitmachen bei Oliver Steinhoff. Der Spaß derer, die auf der Bühne standen, war klar erkennbar. Im Zuschauerraum war es genauso. Man kennt sich übrigens im Publikum, es gab einige „Wiederholungstäter“, zu denen ich zukünftig wohl auch gehören werde.

 

 

 

 

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