eine Show der Superlative

Konzert mit Oliver Steinhoff, Ute Freudenberg, Pussycat und Chris Andrews
Nordhausen 12.03.2011

„Erleben Sie eine Show der Superlative“ – so hieß es in der Werbung des Veranstalters für das „Jugendliebe-Konzert“ mit Ute Freudenberg, Oliver Steinhoff, Pussycat und Chris Andrews am 12.03. in der Wiedigsburghalle in Nordhausen. Ich dachte zunächst dieser Slogan sei ein bisschen übertrieben, obwohl ich schon ein gutes Konzert erwartete, allein durch den Auftritt von Oliver Steinhoff. Die Ankündigung war aber ganz und gar nicht übertrieben. Es war ein Konzert vom Allerfeinsten. Ich bin immer noch total begeistert vom gestrigen Abend. Dass Oliver Steinhoff ein großartiger Künstler und Elvis-Interpret ist, weiß ich schon seit einiger Zeit, aber auch die anderen Künstler waren, jeder auf seine Art, Wahnsinn.
Ute Freudenberg ist eine Powerfrau ohnegleichen. Sie hat eine Hammerstimme und eine tolle Band, die sie begleitet. Die Texte ihrer Lieder waren wirklich beachtlich und sie hat den Saal „gerockt“, sowohl mit ihren eigenen Werken als auch mit Songs von Tina Turner, Whitney Houston und Elvis Presley. Der Abend war sowieso wunderbar „elvislastig“, denn nicht nur Ute Freudenberg, sondern auch Chris Andrews gab Elvis zum Besten - und natürlich der alles überragende Oliver Steinhoff (mit „überragend“ meine ich nicht seine Körpergröße). Es ist für mich jedesmal ein großes Erlebnis ihn auf der Bühne erleben zu dürfen. Im Vergleich zum letzten Konzert gab es wieder einige neue Lieder von Oliver zu hören. Er eröffnete seinen Auftritt mit „C.C.Rider“, sang ein wunderschönes, sehr gefühlvolles „It´s Now or Never“, einige Rock´n´Roll-Songs, Elvis´große Balladen, wie z.B. „In the Ghetto“ und schloss mit „Can´t help falling in Love“. Ich hätte ihn gerne noch länger auf der Bühne gesehen. Nicht zuletzt auch deshalb (ich wiederhole mich, aber das macht nichts), weil er wieder diesen traumhaften Raindrop-Jumpsuit trug, der blitzte und funkelte als sei er ein Diamant.
By the way, Oliver Steinhoff IST ein Diamant unter all den Künstlern, die es gibt…
Sein Auftritt war noch besser als sonst, und dass, obwohl er es mit dem zumeist über 60-70-jährigen Publikum nicht leicht hatte.
Auch Pussycat und Chris Andrews haben mich restlos in ihren Bann gezogen. Man merkte wie routiniert diese Künstler sind. Es war ein Leichtes für sie mit ihren Evergreens die Halle in Stimmung zu bringen. Die Frontfrau von Pussycat hat eine tolle Stimme und flirtete gekonnt mit dem Publikum. Chris Andrews ist ein absoluter Allrounder, der nicht nur auf der Bühne singt, sich mit der Gitarre begleitet, tanzt, rockt und das Publikum animiert, sondern der die tollen Songs, die er performt, auch noch selbst geschrieben hat. Darunter einige Nummer 1-Hits der Hitparaden der vergangenen Jahre.
Das Konzert war ein echtes Highlight. Die Reise hat sich wieder einmal absolut gelohnt. Nordhausen hat mir übrigens auch gut gefallen – mit seinem typischen Ostcharme.
Jetzt besorge ich mir erst einmal eine CD von Ute Freudenberg und freue mich sehr auf die nächsten „Elvis meets Jazz-Konzerte“ von Oliver Steinhoff im Theater am Park in Bad Nauheim am 01. und 02. April.

 

Nordhausen / Jailhouse Rock - Don`t be cruel

 

Nordhausen / Sweet Caroline

 

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