My Elvis Tribute

Freitag, 5. Mai 2017 - 09:08 Uhr
Rockabilly - GOP Bonn - Pressepremiere 04.05.2017

Mit frischem Schwung nach Wechsel vom wundervollem Kaiserpalais in Bad Oeynhausen ins GOP-Theater in Bonn wartet die ohnehin schon mega-schwungvolle Show "Rockabilly" auf. Ausverkaufte Vorstellungen sind vorauszusehen - beim ultimativen "Warenangebot" dieser Varietéshow. Mit "Waren" meine ich die angebotenen Artistiknummern: sie sind vom Feinsten. Und die Künstler: alle Weltklasse. Dazu gibt es krachende Rock 'n' Roll Musik. Mehr Drive geht eigentlich nicht. Zu Deutsch: ein bunter Abend könnte bunter nicht sein...
Und beginnt schon mal sexy - wie die Hölle. Mit dem Weltrekordjongleur Rokko Valentino. Ob mit Bällen, Ringen oder Keulen - er hat die "Wekzeuge", und zwar viele davon (gleichzeitig) voll im Griff. Sein Hinterteil dafür nicht. Es bricht immer mal wieder kreisförmig aus. Sehr zur Begeisterung des weiblichen Publikums.
Gefolgt wird Rokko Valentinos Speedjonglage von Meister Toni Farello auf dem Einrad. Auf dem Einrad kann man eigentlich alles machen. Sagen wir - Toni kann alles: Eimer umkreisen, Willi überspringen, Seil hüpfen, sich eine Treppe hoch- und runterbewegen, sogar Trampolin springen - mit Einrad wohlgemerkt. Ich hatte das Glück Toni Farello auch beim legendären Neujahrsvarieté in Bad Nauheim anschauen zu können. Was soll ich sagen: he's simply the best. Sie sollten ihn auch mal mit seiner Partnerin Frau Schmidt erleben...
Johnny B. Hoops ist ein Phänomen. Er ist drahtig, sportlich, athletisch und unglaublich schnell. Ein Wirbelwind auf der Bühne. Und natürlich der "Herr der Ringe", also der Hula-Hoop Reifen. Klasse Nummer - ein Feuerwerk.
Das gilt auch für Fräulein Hildegard. Mit Ihrem Springseil brennt sie ein furioses Feuerwerk auf der Bühne ab. Mit Böllern und Raketen. Sie zieht alle Register Ihrer Kunst. Nicht umsonst ist sie mehrfache tschechische Springseilmeisterin.
Zwischendurch ein Wort zu zwei ganz besonderen "Artisten" - zu den Gastgebern der Show, Max Nix und Willi Widder Nix: sie sind Alleskönner. Gib Ihnen Instrumente, Messer zum Werfen oder Zauberutensilien - sie haben es einfach drauf. Alles. Allein ihr Aussehen inklusive ihrer Outfits wäre schon den Besuch der Show wert. Wer kann schon "Rock around the clock" auf dem Alphorn blasen. Sie sind Koryphäen, Multitalente und kongenial in ihrer Kunst. Auch in ihrem Witz. Und nun kommts: diese beiden Künstler sind brutal erotisch. Max Nix im Leoparden- oder Glitzer- (Blender-) Anzug oder Willi im perfekt sitzenden Las Vegas-Jacket - das ist Sex-Appeal pur. Und wenn Willi im zweiten Teil der Show von "Stimmt" zum männlichsten "Yeah" wechselt, das ich je gehört habe, bin zumindest ich der Ohnmacht nahe.
Wie oft habe ich diese Show nun schon gesehen?! Viele Male. Doch sie wird nie langweilig. Auf der Bühne passiert so viel. Alles lässt sich gar nicht erfassen. Der Mehrfachbesuch ist definitiv empfohlen.
Marie-Ann reiht sich ein in die Riege der Ausnahmetalente. Eine wirklich hochklassige - schnelle und schwierige Nummer am Luftring "betrunken" (natürlich nur gespielt) durchzuziehen, ist Weltklasse. Sie meistert ihre Rolle mit Passion. Durch ihre "Trunkenheit" wirken ihre Bewegungen manchmal etwas ungelenk, trotzdem ist sie dynamisch und grazil. Und das ist kein Widerspruch. Marie-Ann ist eine am Varietéhimmel schwebende Sensation.
Abgerundet wird der Artistenreigen von einem großartigen Rollschuhtrio, den Giurintanos. Speed und Kraft sind ihre Attribute. Sie machen auf der kleinen Fläche ihrer Rollschuhplattform Unfassbares möglich.
Und wäre das an Krachern nicht schon genug kommt zum Schluss der Show noch Luigi und tauscht seinen Kochlöffel gegen das Mikrofon. Die Kochschürze gegen einen astreinen Elvis Presley-Aloha-Jumpsuit. Und Luigi (um es mit Micky Krause zu sagen) reißt die Hütte ein. Der King war nie weg. Seine Songs kennt jeder, sie sind legendär. Luigi bringt sie - wunderbare Elvis Presley-Klassiker. Das Publikum ist begeistert. Es steht. Applaudiert. Und erkämpft sich eine Zugabe.
Eine (oder mehrere) Zugaben der Show möchte ich auf jeden Fall noch erleben. Can't get enough. Die Rockabillies gastieren noch bis Ende Juni im GOP in Bonn.
Not to be missed.
Die Show ist (höchstes Prädikat, das ich vergeben kann)... ROCK 'N' ROLL!!!

Mittwoch, 26. April 2017 - 19:48 Uhr
Elvis in Concert / Tode Banjanski im GOP in Bad Oeynhausen - 24.04.2017

Im altehrwürdigen Kaiserpalais zu Bad Oeynhausen lud Elvis Darsteller Tode Banjanski zu einem Elvis Tribute Konzert der ersten Güte.
Vor ausverkauftem Haus, in dem sonst die absolut sehenswerte Varieté-Show "Rockabilly" gastiert, deren "Teil" Tode Banjanski ist, gab es Hits und Hymnen des King of Rock 'n' Roll. Live und in Farbe. Mit großer Band. Und viel Leidenschaft des Sängers...
Tode Banjanski ist der Rock 'n' Roller unter den Elvis Tribute Artists. In Deutschland gibt es nur eine Handvoll wirklicher guter Elvis Interpreten. Tode Banjanski gehört dazu. Als Künstler, der Elvis interpretiert und imitiert, braucht man fünf Dinge: eine aussergewöhnliche Stimme, sehr gutes Aussehen, tolle (teure) Kostüme, die Fähigkeit sich in Elvis' unnachahmlichen Stil bewegen zu können UND Herzblut. Man muss Elvis-Fan sein, leidenschaftlicher Elvis-Fan, um als Elvis Tribute Artist bestehen zu können. All das ist und hat Tode Banjanski. Er kann singen (alles), sich bewegen, sieht top aus - er hat keine Perücke nötig, er hat aufwendige, tolle Jumpsuits von Elvis' ehemaligen Schneider (B&K) und er hat das nötige Feuer eine solche Darstellung auf die Bühne zu bringen. Das Kaiserpalais war "on fire". Tode Banjanski ging durch die Reihen, sang und tanzte auf dem Tisch und interagierte gekonnt mit dem Publikum. Er ist Rock 'n' Roller habe ich eingangs geschrieben. Das heißt - er ist "Rampensau". Jemand, der es vermag das Publikum mitzureißen. Jemand, der sehr hohes Tempo in seiner Show geht. Von den wichtigsten Rock 'n' Roll Klassikern weiter zu Johnny B. Goode, Burning Love, Proud Mary, Suspicious Minds oder beispielsweise Polk Salad Annie fehlte keiner der temporeichen "Kracher" von Elvis Presley. Auch gab es Gospel mit Big Boss Man und "balladiges" mit Love me tender, Always on my mind oder The Wonder of you. Viel Zeit zum Ausruhen für Sänger oder Publikum gab es am gestrigen Abend nicht. So soll es sein. Der Abend verging wie Flug und könnte sofort Wiederholung finden. Es war ein Abend zum rocken, mitmachen, tanzen, feiern und mitsingen (Wooden Heart hat übrigens auch nicht gefehlt - hier sieht man mal die ganze Breite des Repertoires von Tode Banjanski). Es war ein Abend voller Stimmung: ausgelassen und besinnlich. Das Publikum dankte Tode Banjanski sein Engagement und Herzblut mit einer Rose bei Always on my mind, einem Teddy bei Let me be your Teddybear, Standing Ovations und Zugaberufen, die vom Künstler und seiner Band glücklicherweise erhört wurden.
Danke für diesen tollen Abend. Er war Rock 'n' Roll. Long live the King...
Go Tode go

Mittwoch, 15. März 2017 - 09:15 Uhr
Rockabilly - GOP Kaiserpalais Bad Oeynhausen 11.-12.3.2017

Das Ensemble der Show "Rockabilly" der GOP-Varieté Theater gastiert im Moment im wunderschönen Kaiserpalais in Bad Oeynhausen. Am 8.3. war die fulminante Premiere der Show und seitdem spielen die Darsteller und Artisten vor ausverkauftem Haus. Zu Recht. Die Show ist unvergleichlich. Sie ist rasant, sie ist atemberaubend, sie ist sexy. Sie ist voll feiner Reize, die alle Sinne stimulieren. Und sie ist voller Rock 'n' Roll...
Eigentlich ist es nicht nur eine Show, sondern eine Philosophie, die die Künstler perfekt transportieren.
Die Artisten begeistern mit Jonglage, Einradakrobatik, Hula-Hoop, Luftring, Springseil und Rollschuhartistik. Allen Nummern gemein ist, sie sind unglaublich temporeich. Es gibt eine Menge zu bestaunen, wenn Rokko Valentino Bälle, Keulen oder Ringe durch die Luft schleudert. Er ist Rekordhalter in Sachen Tempojonglage und ein absoluter Meister seines Fachs. Ebenso Toni Farello. Es heißt Luft anhalten, wenn er auf dem Einrad mit dem Springseil hüpft und sich so eine Treppe hochbewegt. Marie-Ann wäre die Anmut in Person im Luftring wären da nicht die guten Drinks der Rockabilly Bar. So schwingt sie sich Abend für Abend leicht angeheitert in ihrem Luftring in die Höhe und begeistert mit Artistik der etwas anderen, aber nicht minder schwierigen Art. Eine großartige Nummer, die nicht nur Körperbeherrschung, sondern auch eine Menge schauspielerisches Talent abfragt. Johnny be Hoops ist DER Wirbelwind auf der Bühne. Genau wie Fräulein Hildegard. Ihre beiden Nummern sind atemberaubend schnell. Man kann kaum folgen, wenn Johnny die Hula-Hoop Reifen schwingt und sich dabei dreht und wendet oder lässig auf der Bühne liegt. Fräulein Hildegard ist tschechische Meisterin im Springseilspringen. Ihre Highspeed-Nummer mit dem Springseil ist großartig. Sie springt sich und das Publikum förmlich schwindlig. So auch die Giurintanos mit ihrer Rollschuhnummer. Geschwindigkeit, Kraft und Grazie sind die Attribute ihres Auftritts. Die Nummer hat Brisanz, wenn Marcello Anna nur am Hals befestigt mit Tempo über die Rollschuhplattform wirbelt. Dieser Auftritt ist gefährlich, aber natürlich hat man nie das Gefühl, dass etwas passieren könnte. Wunderbar routiniert und kontrolliert ist der Einsatz der Giurintanos.
Alle Artisten der Rockabilly Show sind Weltklasse. So hat man Ihnen auch zwei Weltklasse "Ansager" zur Seite gestellt: Max Nix und Willi Widder Nix. Doch diese beiden sind natürlich viel mehr als die Gastgeber und Conferenciers der Show. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt der Rockabillies. Es gibt nichts, was sie nicht können. Ihre vielfältigen Talente präsentieren sie jederzeit in der Show. Ob singen, musizieren - auf diversen Instrumenten, jodeln oder schuhplatteln - nichts ist ihnen fremd. Sie sind kongenial im Zusammenspiel an der Messerwerfwand. Und kongenial bei ihrer Las Vegas Zaubershow. In dieser Form hat man Magie noch nicht gesehen. Ein Hochgenuss.
Max ist der Draufgänger in der Show, der von Beginn an wild mit dem Publikum flirtet. Willi zunächst noch etwas schüchtern - auf der Suche nach einer Frau - wandelt sich im Laufe des Abends dramatisch. Beide, Max und Willi sind waschechte Rock 'n' Roller und stellen dies eindrucksvoll mit dem Alphorn (ja, richtig gelesen!) unter Beweis. Ihre hochkreative und sehr aussergewöhnliche an die legendären Auftritte der 60/70er Jahre Elvis Presleys angelehnte Nummer ebnet einem bis dato noch nicht erwähnten Künstler in der Show sozusagen den Weg: dem Koch Luigi. Luigi ist der King höchstselbst, wenn er sein Kochoutfit mit einem glitzernden Jumpsuit tauscht und durch die Reihen des Kaiserpalais rockt. Natürlich beherrscht er Elvis' gesamtes Repertoire: Rock 'n' Roll, Balladen und Filmsongs. Vom Publikum kräftigst unterstützt, dazu natürlich von allen Kollegen auf der Bühne bringt Luigi den Abend in unnachahmlicher und unvergesslicher Form nach Hause.
Es war ein Fest! Fantastisch, dass ich an zwei Abenden mit ganz unterschiedlicher Perspektive dabei sein konnte. "Rockabilly" ist der absolute Wahnsinn. Noch bis 30.4. im kaiserlichen GOP-Varieté in Bad Oeynhausen und dann in Bonn.
YEAH!

Donnerstag, 9. März 2017 - 08:00 Uhr
Double Trouble Show mit Toni Cardone und Kevin Löhr in Lüdenscheid / 05.03.2017

Es war so eine schöne Matineé am Sonntag in der Gaststätte Dahlmann in Lüdenscheid - mit zwei großartigen Elvis Tribute Künstlern, Toni Cardone und Kevin Löhr. Gern möchte ich die Gelegenheit nutzen darüber noch ein paar Worte zu schreiben. Die Show, die die beiden Elvis Interpreten auf die Bühne gezaubert haben, ist fantastisch. Unter dem Namen "Double Trouble" bieten Kevin Löhr und Toni Cardone alles von Elvis, was das Herz begehrt. Kevin Löhr begann - in seinem Element - mit Songs aus den 50er Jahren. Hier ist er absolut zu Hause. Ebenso im Bereich der Filmsongs aus Elvis Presleys vielen Kinofilmen. Kevin Löhr besitzt aber gleichwohl die Fähigkeit, dank seiner sehr kraftvollen Stimme, auch Elvis' Songs aus der Las Vegas Zeit zu interpretieren. Meiner Meinung nach meistert er die klassischen Balladen Elvis Presleys, wie z.B. ein "My way" ebenso gekonnt wie die erwähnten und ihm so auf den Leib geschriebenen Rock 'n' Roll- und Filmsongs. Weiter so!
Toni Cardone erfreute uns Zuschauer in der Gaststätte Dahlmann zunächst mit einem sehr leidenschaftlichen 68er Set. Mit allen "Krachern" des 68er Comeback Specials fand dieser Konzertteil natürlich seinen Abschluss in Elvis Presleys Hymne an eine bessere Welt: " If I can dream". Danach gabs einen weißen Jumpsuit als Kostüm. In einer Replika des Lucky Jumpsuit von Elvis Presley betrat Toni Cardone die Bühne und sang sich einmal mehr die Seele aus dem Leib. So kennen wir ihn - voller Energie und Leidenschaft.
Sein "O sole mio" bleibt unerreicht und ist immer DAS Highlight des Konzerts. Ich bedanke mich für die Interpretation des wunderbaren "Kentucky Rain". Ein toller Song, beeindruckend von Toni Cardone vorgetragen.
Im vierten Set gab es dann noch einmal richtig Trouble in der Show, nämlich "Double Trouble". Gemäß dem Motto des Konzerts kamen beide Künstler gemeinsam auf die Bühne und bestritten diesen Konzertteil zusammen. Toni Cardone und Kevin Löhr hatten richtig Spaß dabei. Wir auch. Es gab einige Duette, wie z.B. "In the Ghetto", einige solistisch gesungene Lieder, wo der jeweils nicht im Vordergrund agierende Künstler den anderen im Background unterstützte. Ein tolles Set. Ein wenig improvisiert, aber gerade das machte auch seinen besonderen Reiz aus.
Insgesamt ist "Double Trouble" eine tolle Hommage an Elvis Presley. Es war ein Abend voller Herz zweier hervorragender Elvis Interpreten.
Weiterhin viel Erfolg, Kevin Löhr und Toni Cardone - mit dieser potentialträchtigen Show.

Donnerstag, 2. März 2017 - 15:44 Uhr
Firebirds Burlesque Show - Comödie Dresden - 01.03.2017

Was für ein Abend in der Comödie Dresden...
Die öffentliche Generalprobe der neuen Firebirds Burlesque Show ist zu Ende. Ich bin sehr beeindruckt. Wie der Name "Firebirds" schon sagt, bei dieser Show "brennt" es. Zum einen brennen die Künstler auf der Bühne. Von den gastgebenden Vollblut-Rock 'n' Rollern - den Firebirds über die stimmgewaltigen Pearlettes hin zu den wundervollen Burlesque-Tänzerinnen: Zoé Scarlett, Kiki La Bise und Golden Treasure.
Zum anderen brennt natürlich auch das Publikum. Um es salopp zu formulieren - die ganze Hütte bzw. Comödie brennt.
Es ist eine Show mit einem Hauch Revuecharakter, mit krachendem Rock 'n' Roll, handfester, handgemachter Musik, mit großen Stimmen und knisternder Burlesque-Erotik.
Die Show ist ein Feuerwerk, nicht nur ein Brand. Sie ist "heiß" - keine Frage. Aber sie ist noch mehr. Bunt, vielseitig, schnell, schwung- und stimmungsvoll. Für mich eine geniale Mischung großartiger Musik und hochästhetischer Burlesque-Darbietungen.
Alle, die auf der Bühne Musik machen, sind Ausnahmekünstler. Ebenso die wunderschönen, höchst kreativen Burlesque-Damen. Die Firebirds und die Pearlettes ergänzen sich prächtig. Mit höchstem Tempo "fegen" sie durch die Show. Ob mit ihren Instrumenten oder ihren Stimmen - sie heizen ein. Sie entfachen einen Flächenbrand. Sie können aber auch genauso sein wie ein beschauliches Kaminfeuer: romantisch und gefühlvoll. Ihr Repertoire scheint schier unendlich. Und die Schatztruhe an mitreißenden Songs, aus denen sie schöpfen, ebenso. Ihr Stil ist unverwechselbar. Die Firebirds geben den legendären Songs, die sie performen, ihr Gesicht. Sie drücken ihnen ihren markanten Stempel auf.
Die Burlesque-Tänzerinnen, die die Show perfekt ergänzen, sind wunderschön anzusehen. Sie haben großartige Kostüme, aus denen sie sich lasziv entblättern. Sie haben schöne Körper (für jeden Geschmack etwas) und bewegen sich grazil und anmutig oder auch mal etwas rustikaler im Fall von Golden Treasure. Ihre Ideen sind wunderbar.
Zoé Scarlett, die Queen of Burlesque aus der Schweiz ist der schönste Schmetterling unter ihnen. Zoé Scarletts Kostüme versetzen mich immer wieder ins Staunen. Lage für Lage, die sie ablegt, entdeckt man etwas Neues. Mal glitzert es, mal flittert es. Es ist Magie im Spiel. Ihre Aura auf der Bühne ist einzigartig. Sie ist aber nicht nur schön, sondern eine absolute Meisterin darin sich auf der Bühne sexy zu bewegen. Wäre das alles nicht schon genug eine Weltklasse-Burlesque Tänzerin auszumachen, so setzt Zoé Scarlett noch einen drauf. Sie singt. Und wie. Fantastisch. Sie hat eine tolle Stimme, dazu einen wie die Faust aufs Auge passenden Song gewählt und rundet so ihr darstellerisches Talent formvollendet ab. Mein allergrößtes Kompliment. Auch an die anderen beiden Damen, Kiki La Bise und Golden Treasure - für ihre kreativen, höchst eigenen und nicht minder erotischen Vorstellungen. Das ist Burlesque in Vollendung, gepaart mit schwungvoll(st)er Musik der Firebirds und Pearlettes, die einfach nur mitreißen.
Ich wünsche allen Protagonisten der Firebirds Burlesque Show eine furiose Deutschland-Tournee.



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