My Elvis Tribute

Montag, 12. September 2016 - 14:11 Uhr
Rockabilly - Varieté Et Cetera / Bochum 03.09.-05.11.2016

Zunächst einmal ein ganz großes Lob an die Betreiber des Varietés Et Cetera in Bochum.
Was für ein Kleinod direkt im Industriegebiet in Bochum. In keinster Weise vermutet man in dieser Lage ein solches - Kultur auf hohem Niveau - beherbergendes Haus. Doch nicht nur der Inhalt macht das Varieté Et Cetera besonders, sondern auch die Verpackung. Stilvoll eingerichtet, natürlich im Sinne der Fifties, mit Garten, Restaurant, Elvis-Ausstellung und gemütlichem Showroom ist das Varieté Et Cetera wie schon eingangs erwähnt ein echtes Juwel. Das servierte Essen schmeckt hervorragend. An Getränken gibt es alles, was das Herz begehrt. Das Personal könnte aufmerksamer nicht sein.
Die im Varieté Et Cetera am Beginn ihrer Spielzeit stehende "Rockabilly-Show" ist, der Protagonist der Show, Max Nix, sagt es treffend über seinen Kompagnon, Willi Widder Nix, der Knaller. Und zwar der absolute Knaller. Das gilt nicht nur für Thomas Nigl und Marco Pfriemer, die Lords of Comedy in ihren Rollen als Max Nix und Willi Widder Nix, die Dreh- und Angelpunkt dieser Show sind, sondern für das gesamte Ensemble. Die Artisten sind hochklassig. Jeder ein Meister seines Fachs. Auf kleinstem Raum der Bühne des Varietés stellen sie beeindruckend ihre Kunst vor. Ob Jonglage oder Einrad, ob Springseil oder Hula-Hoop Reifen - alle Nummern haben Beat, sind schnell, sind unglaublich. Sind ästhetisch. Darüber hinaus ist jedes Mitglied des Ensembles noch "komödiantisch" in die Show eingebunden und singt, swingt, tanzt, mimt und rockt.
Die Show ist ein Feuerwerk an Akrobatik, gepaart mit feinstem Humor - untermalt von mitreissender Rock 'n' Roll Musik. Auf der Bühne ist soviel Action, manchmal kann man gar nicht alles erfassen. Es empfehlen sich mehrfache Besuche der Show. Auch ich bin vielfacher Wiederholungstäter und war nicht zum letzten Mal Gast bei den Rockabillys. Auch die Interaktion von Max Nix und Willi Widder Nix mit dem Publikum ist immer etwas anders. Man entdeckt dauernd Neues als Zuschauer. Die Show ist bunt und explosiv. Sie vereint krachende Musik, high-style Akrobatik und feinste Comedy. Mehr geht eigentlich nicht...
Noch ein Wort zu den beiden Hauptdarstellern - Max Nix und Willi Widder Nix. Eloquent führt Max Nix durchs Programm. Führt Willi vor. Setzt sich und ihn in Szene. Die beiden verfügen über ganz viele Talente. Ob Zaubertricks oder Messerwurf, ob Gesang (auch Jodeln) oder Instrumentenbeherrschung - sie haben alles im Repertoire. Darüberhinaus schenken sie der Show ein Potpourri an "peitschenden" Pointen. Man kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus.
Selten habe ich eine Show mit soviel Tempo und soviel Qualität gesehen. Keine Sekunde war langweilig. Viel zu schnell ging der Rockabilly Abend, dafür aber mit einem weiteren Höhepunkt -zu Ende. Elvis Presley wäre nicht Elvis, wenn er in einer Rock 'n' Roll thematisierten Show nicht mehrfach erscheinen würde. Auf Alphörnern geblasen oder von Tode Banjanski alias Luigi, dem Wanne-Eickeler Koch der Show, stimmungsvoll performt. Luigi-Elvis ist Rock 'n' Roller, Herzensbrecher und Stimmungskanone in einem.
Irgendwie "beseelt" kommt man aus der Show. Voller Eindrücke und darf die Darsteller und Artisten im Foyer dann auch noch "anfassen".
Was für ein Abend...
See you soon.


Dienstag, 23. August 2016 - 16:29 Uhr
Toni Cardone als TC King - Theater am Park - Bad Nauheim 19.08.2016


Das Theater am Park in Bad Nauheim wartete auch in diesem Jahr wieder mit einem sehr individuellen, sehr interessanten Programm zum European Elvis Festival auf.
Start war am Freitag Abend mit einem fulminanten Elvis Tribute Konzert von Toni Cardone alias TC King, der die Temperaturen im Theater am Park gen Siedepunkt brachte. Toni Cardone, sizialianischer Herkunft aus dem Bergischen Land ist Vollblutsänger und -musiker. Er ist leidenschaftlicher Elvis-Fan, was natürlich Voraussetzung ist, um eine gute Elvis Tribute Show auf die Bühne zu bringen. Und das tat er. Mit Engagement und Herzblut zauberte er eine Show auf die Bühne, die sehr eigen, sehr persönlich - mit ganz viel Klasse war. Singen kann Toni Cardone, Gitarre spielen auch. So kam es zu wunderbaren a capelle Interpretationen von Elvis Presleys Vermächtnis. Sein "Always on my mind" wird mir lange in Erinnerung bleiben. So schön, so stimmungsvoll, so besonders war diese Darbietung. Für seine Intonation von "It's now or never" - mit italienischem Part versteht sich, ist Toni Cardone bekannt (und berühmt). Das war fantastisch. Aber auch die anderen Songs, die er dem Publikum reichte, wurden dankend unter großen Beifall an- und aufgenommen. Unterteilt in zwei Sets gab es im ersten Teil bestimmt duch das Kostüm des schwarzen Lederanzugs viele Songs aus dem 68er Comeback Special von Elvis Presley. Das zweite Set, welches Toni Cardone in einem Lucky Jumpsuit bestritt, enthielt Songs von Elvis querbeet. Rock 'n' Roll oder Balladen - da macht Toni Cardone keinen Unterschied. Aber er selbst macht den Unterschied zu Tribute Shows, minder hochwertig sind. Er bot ein hochklassiges, handgemachtes Programm mit sehr persönlicher Note und vielen Höhepunkten. Eine großartige Wahl des Theaters am Park ihn anlässlich des Elvis Festivals in Bad Nauheim zu verpflichten. Ohne Zugabe wurde er natürlich nicht vom Publikum entlassen.
Wir freuen uns sehr auf ein nächstes Mal




Montag, 23. Mai 2016 - 00:33 Uhr
Elvis Tribute in Doorwerth /NL 20.5.-22.5.2016 mit Oliver Steinhoff, Pete Storm und Gordon Davis


Elvis Tribute in den Niederlanden...
Im letzten Jahr gab es eine wunderbare Tournee der beiden Weltklasse Elvis Tribute Künstler Ben Thompson und Chris Connor durch die Niederlande.
Dieses Jahr gab es großartiges Elvis Tribute Wochenende im Fletcher Hotel in Doorwerth mit den nicht minder hervorragenden European- und World Champions der Elvis Tribute Artists: Oliver Steinhoff, Pete Storm und Gordon Davis. Es war ein Erlebnis an zwei Abenden alle drei Künstler bewundern zu können. Sie sind in ihrem Aussehen, ihrem Gesang, ihrer Bewegung und vor allem ihrer Ausstrahlung in der absoluten Top-Liga der Elvis Imitatoren unterwegs. Es ist ein Genuss ihre Art der Darstellung Elvis Presleys, die immer auch eine ganz persönliche ist, zu verfolgen. Oliver Steinhoff, Pete Storm und Gordon Davis sind drei Künstler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jeder ist auf seine Weise ein Ausnahme Elvis Tribute Artist. Jedem der drei gelingt es spielend das Publikum "abzuholen" und ins NBC Comeback Special Fernsehstudio oder ins International Hotel nach Las Vegas zu entführen.
Oliver Steinhoff ist einer der wenigen deutschen Elvis Tribute Künstler mit Weltklasse Niveau. Mehrfach im Ausland, wie z.B. in den USA, Kanada oder in Großbritannien ausgezeichnet, ist er ein dynamischer, sehr kraftvoller Elvis Darsteller. Er hat eine fantastische Stimme. Seine Interpretation von Elvis Presleys "Hurt" sucht ihresgleichen. Seine Statur und sein gutes Aussehen, dazu seine exquisiten Kostüme machen ihn zu einem echten Hingucker. Dazu kann er, wie bereits erwähnt, wie eine Naturgewalt singen - und sich bewegen. Elvis' legendäre Art sich auf der Bühne darzustellen, ist Oliver Steinhoff ganz und gar zu eigen - natürlich mit seiner persönlicher Note. Weiterhin ist Oliver Steinhoff ein Künstler, dessen Darstellung sehr von der Interaktion mit dem Publikum lebt. Er ist ein "Stimmungsmacher", der es versteht jedes Publikum "zu kriegen" - so auch in den Niederlanden. Die Stimmung war super, der Saal voll. Es gab schöne Songs zu Ehren von Elvis Presley. Und zwei weitere Top Interpreten des Elvis Tribute Geschäft. Beide aus Großbritannien, Mr. Pete Storm und Mr. Gordon Davis.
Pete Storm ist der Filigranarbeiter unter den Elvis Tribute Künstlern. Seine Darstellung von Elvis Presley ist nahezu perfekt. Er hat ihn akribisch studiert. Er kann natürlich auch Elvis' Südstaatendialekt imitieren. Er ist wirklich "close to the king", dabei aber bescheiden, ehrlich und leidenschaftlich in seiner Hingabe an seinen Betuf. Die Ilusion, die er erzeugt, ist auf höchstem Niveau. Er ist eine beeindruckende Persönlichkeit auf der Bühne. Er verfügt genau wie Gordon Davis über ein sehr umfangreiches Repertoire an Elvis Presley Songs. Er groß, schön, sexy - mehr geht eigentlich nicht. Zu Recht gilt er als das Nonplusultra weltweit in der Elvis Tribute Szene.
Gordon Davis ist ein Energiebündel ohnegleichen. Er geht hohes Tempo auf der Bühne, steht eigentlich nie still und schont sich nicht bei schwierigsten Songs bzw. äußerst anspruchsvollen Songfolgen. Er ist ein Meister des Gospels. Er hat eine Stimme, die auch einer Opernbühne standhielte. Sein "You' ll never walk alone" am vergangenen Wochenende war umwerfend. Ganz großes Kino. Er ist von seiner Statur her einer der kleineren Elvis Tribute Künstler, aber seinem Können wird kein Superlativ gerecht. Er ist großartig. Gordon Davis ist ein disziplinierter Top Profi mit immer konstanter Leistung im Dienste seiner weltweiten Fans. Auch er ist nicht minder "knackig" auf der Bühne wie die zuvor erwähnten Darsteller.
Und niemand lächelt so wie Gordon Davis...
Es war ein rundum gelungenes, großartiges Elvis Wochenende in Doorwerth - dank fantastischer Künstler und einer perfekten Organisation der Veranstalter Petrie Kuizenga Coolen und Bert Kuizenga.
We will really miss the GOOD TIMES




Sonntag, 3. April 2016 - 19:58 Uhr
10-jähriges Bühnenjubiläum von Kevin Löhr / Limburg - 01.04.2016

Rock n Roll...
Kevin Löhr, 20 Jahre alt, feierte gestern sein 10-jähriges Bühnenjubiläum in Limburg. Früh übt sich, wer ein Meister werden will...
Mit 10 Jahren begann er öffentlich aufzutreten, hat sich stetig verbessert und in jungen Jahren schon etwas erreicht. Ich kann es mit Recht behaupten, denn ich war dabei als Kevin Löhr im Januar bei den European Elvis Tribute Artist Championships, der Europameisterschaft der Elvis-Imitatoren in Birmingham, zum ersten Mal teilnahm und einen sensationellen 3. Platz erreichte.
Besucht man ein Konzert von Kevin Löhr hat man die Garantie auf 3 Stunden Rock n Roll.
Sein Programm bietet des weiteren viele Movie Songs sowie Balladen von Elvis Presley. Es ist eine Menge, das dem Publikum geboten wird, denn es gibt nicht nur viel zu hören, sondern auch einiges zu sehen. Als 50er Jahre Spezialist beherrscht Kevin Löhr natürlich die Elvis Presley so zu eigen gewesenen Rock n Roll Moves. Er kann aber genauso Bossa Nova oder Kissin' Cousins in Gesang und Bewegung interpretieren. Auch Balladen liegen ihm und seiner kräftigen Stimme.
Mit zwei Weggefährten, seinem Manager Steven Pitmann und einen Elvis Tribute Artist Kollegen - Toni Cardone, teilte Kevin Löhr gestern Abend jeweils zu einem tollen Duett die Bühne. Es gab Danksagungen an die Familie und andere Unterstützer sowie einen Rückblick und Ausblick, was seine Karriere anbelangt. In Deutschland gibt es nur eine Handvoll guter Elvis Interpreten. Das Genre der 50er Jahre "bearbeiten" dabei hierzulande nur ganz wenige. Hier ist Kevin Löhrs Platz und Chance. Wobei ich anmerken möchte, dass er natürlich auch andere Richtungen beherrscht. Bei seinem letzten Auftritt in Neu-Anspach war ich überrascht, wie gut er beispielsweise auch Gospelsongs interpretieren kann.
Seit seinem Kindheitstraum mit einer Elvis Presley Darstellung öffentlich auftreten zu wollen, ist er seinen Weg zielstrebig gegangen. Und wird diesen auch hoffentlich weiter erfolgreich beschreiten. Um sich in diesem Business unter den ganz Großen zu etablieren, gilt es sich stetig weiter zu verbessern und viel Erfahrung zu sammeln - national, aber auch international.
Es war ein schöner, sehr emotionaler Konzertabend in Limburg mit einem vor Freude sprühenden Kevin Löhr auf der Bühne und einer dankbaren Fangemeinde im Publikum. Beseelt von der Darbietung so vieler guter Elvis Songs seines Programms inklusive Zugaben entließen die Fans Kevin Löhr um Mitternacht zum Autogramme schreiben und Fotos machen in die Menge.



Sonntag, 3. April 2016 - 19:55 Uhr
Elvis meets Jazz (Trio) / Winterberg - 02.04.2016

Diesmal in kleiner Besetzung, das bedeutet mit Jochen Schrumpf an der E-Gitarre und Martin Klausmeier an der Akustik-Gitarre, bat der vielfach ausgezeichnete Elvis Tribute Künstler Oliver Steinhoff im Hapimag Resort in Winterberg zu einem Elvis meets Jazz Abend. Wer dieses Programm noch nicht kennt, sollte es sich irgendwann einmal gönnen. In oben genannter Besetzung oder zusätzlich mit einem Kontrabassisten und Schlagzeuger werden bei Elvis meets Jazz klassische Elvis Presley Songs in ganz neuer Form interpretiert. Sie werden so zu Gehör gebracht, wie man sie noch nie gehört hat. Etwas langsamer als das Original, softer, mit Jazz-Elementen gespickt. Die Instrumente wirken kraftvoll, so auch die Stimme Oliver Steinhoffs. Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach hören. Es war jedenfalls (mal wieder) ein totaler Genuss. Die drei Herren auf der Bühne sind Vollblutmusiker erster Güte. Meine Favoriten waren "My boy" und "Always on my mind". In dieser Form des Programms, dazu in dieser Besetzung klingen die Songs unglaublich klar. "Pur und authentisch" habe ich einmal geschrieben. Jedes Instrument, und damit meine ich auch Oliver Steinhoffs Stimme, steht im Mittelpunkt des Geschehens. Fehler würden sofort auffallen. Dank der außerordentlichen musikalischen Qualitäten der drei Künstler gab es ein wunderbar harmonisch-dynamisches Zusammenspiel. Natürlich fehlerfrei - mit großartigen Gitarren-Soli von Jochen Schrumpf.
Ob bei "It's now or never", "Can't help falling in love with you" oder "You don't know me" Oliver Steinhoff klang fantastisch. Mit Power, mit Gefühl - je nach Song intonierte er so, dass es immer hundertprozentig passte. Hier merkte man eindeutig, warum er in Deutschland DER Elvis Tribute Künstler ist. Mit den meisten errungenen internationalen Titeln. Wobei es bei Elvis meets Jazz ja nicht darum geht Elvis abzubilden. Das kann er natürlich auch. Hier geht es darum seine stimmlichen und musikalischen Qualitäten zu präsentieren. Daran ist er ebenfalls 1a. Das Programm war bunt und kurzweilig. Eröffnet mit "Kentucky Rain" schloss sich der aus zwei wundervollen Sets bestehende Abend mit der Zugabe "My way". Ich bin froh, an diesem Abend teilgenommen zu haben. Das war handgemachte Elvis Musik vom Feinsten von drei Weltklasse Musikern, die sich auf eine Idee, "Elvis meets Jazz", eingelassen haben, die ebenfalls Weltklasse ist. Danke an Martin Klausmeier, Jochen Schrumpf und Oliver Steinhoff für diesen fantastischen Abend in Winterberg.
Die nächsten Elvis meets Jazz Konzerte gibt es am 16.4. im Theresianum in Mainz und am 6.5. im Hansa Theater in Dortmund.



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